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Bezirkslager (früher Gaulager) „Wasserkante“ 1965

Wie schon traditionell bei anderen Jugendverbänden und Gruppen auch, waren in jedem Jahr die Pfingsttage ein besonders beliebter Zeitraum für Fahrten und Zeltlager. 1965 machten sich ca. 12 bis 15 Jungen aus Cadenberge per Fahrrad auf den Weg, um gemeinsam mit Pfadfindern aus befreundeten Gruppen in Otterndorf, Cuxhaven und Loxstedt für drei Tage in einem Waldstück in der Nähe von Bremerhaven die Zelte (Kohten) aufzubauen.

Zur „Tracht“ genannten Bekleidung gehörten zumeist das graue Hemd  mit  dem blauen Halstuch und der Pfadfinder-Lilie als Wappen auf der Brust sowie die in jeder Situation praktische Lederhose; wenn es kühler wurde, zogen wir die schwarz-blaue „Juja“ (Jungenjacke) an.

Die Zeit verbrachten wir mit Holz- und Knotenarbeiten, Geländespielen, Wanderungen, naturkundlichen Unterweisungen und kurzen Andachten.  Gekocht wurde in sogenannten Hordentöpfen über dem offenen Feuer. Abends traf man sich zum gemeinsamen Gesang mit Gitarrenbegleitung am Lagerfeuer; im Anschluss wurden die Nachtwachen eingeteilt. Als „sanitäre Anlagen“ dienten selbstgebaute „Donnerbalken“. Die Schlafsäcke wurden auf Planen auf dem Gras- oder Waldboden ausgerollt. Und das Waschprogramm am nächsten Morgen fand im nahe gelegenen Bach oder unter dem fließenden Wasser aus Pumpen und Viehtränken statt.

Übergabe des Banners an die „Siedlung Graf Bremer

Holz- und Knotenkunst am Lagertor

Die Viehtränke als Erfrischungsbad

Esstischbau

Jungpfadfinderprüfung am Waldrand

Im großen Rund

Gemeinsames Pfadfinderversprechen

Vor dem Mittagessen