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Harzwanderung 1966

Während wir den größten Teil der Unternehmungen und Erkundungen unseres Pfadfinderlebens mittels Pedale, Sattel und Packtaschen des Fahrrades gestalteten, schulterten wir im Sommer 1966 den Rucksack (fachlich korrekt als „Affe“ bezeichnet) für eine Harzwanderung. Die Anreise erfolgte mit der Bahn.

Zu fünft erprobten wir Flachlandbewohner uns dann für einige Tage an den Steigungen und Talwegen rund um die Okertalsperre zwischen Clausthal-Zellerfeld, Altenau und Bad Harzburg.

Mit dem Wetter konnten wir zufrieden sein, sodass die Übernachtungen unter den Zeltplanen an den zufällig gewählten Plätzen im Wald keine Probleme bereiteten. Weniger vergnüglich waren die für uns ungewohnten Höhenmeter des Mittelgebirges, sodass die geplanten Tagesetappen sich zum Teil als nicht erreichbar erwiesen. Und zum Ende hin ließen wir uns sogar einmal zur ganz und gar „nicht pfadfindergemäßen Fortbewegungsform des Autostopps“ hinreißen.

Doch dafür erreichten wir dann noch pünktlich am geplanten Abreisetag (30. Juli 1966) die Stadt Goslar und wurden dort bei einer Fernsehübertragung in einer italienischen Eisdiele Zeugen des legendären Wembleytores. Deutschland hatte das Finale der Fußballweltmeisterschaft gegen England verloren – aber wir freuten uns auf die Küche, die Duschen und die Bettmatratzen im heimischen Cadenberge.

Aufstieg nach Altenau

Nur ein Versuch

Am Bahnhof in Goslar

Die wilde Oker

Übernachtung ohne Zelt

Frühstück oberhalb der Okertalsperre

Schweres Gepäck

Verlaufen?

Letzte Rast