Dietmar Zimmeck

Dietmar Zimmeck, Jahrgang 1949, in Geversdorf geboren, von 1960 bis Anfang 1970 in Cadenberge wohnhaft. Nach dem Schulabschluss in Otterndorf Lehre als Bankkaufmann bei der Kreissparkasse Land Hadeln. Anfang der siebziger Jahre Studium Sozialarbeit in Westberlin. Von 1978 bis 2014 Stadtjugendpfleger in Lehrte, seitdem im Ruhestand. Verheiratet, ein Kind. Lebt in Hannover, Hobbies: Fotografie, Fahrradfahrten, Zeitgeschichte.

In der Cadenberger Pfadfinderzeit in der Altersstufe der Knappen tätig; Teilnehmer an verschiedenen Schulungsmaßnahmen, in der Siedlung Graf Bremer mit Leitungsaufgaben befasst.

Von ihm stammen die allermeisten Fotos auf dieser Website.

Rüdiger (Rudi) Zimmeck

Rüdiger (Rudi) Zimmeck, Jahrgang 1953, in Geversdorf geboren, von 1960 bis 1970 in Cadenberge wohnhaft. Nach dem Schulabschluss in Otterndorf Lehre als Verlagskaufmann beim „Stader Tageblatt“. Ende der siebziger Jahre Studium Sozialarbeit in Hannover. Tätigkeiten in Theatern und in der Musikhochschule Hannover, zunächst Pressesprecher der Grünen im Niedersächsischen Landtag und bis 2017 Pressesprecher im Niedersächsischen Umweltministerium, seitdem im Ruhestand. Verheiratet, zwei Kinder. Lebt in Hannover, Hobbies: Musik, Laufsport, Zeitgeschichte.

In der Cadenberger Pfadfinderzeit in der Altersstufe der Jungpfadfinder tätig.

Von ihm wurde der größte Teil der Texte auf dieser Website verfasst.

Worum es uns geht

Erst in den vielen Gesprächen bei der Sichtung des umfassenden Fotobestandes über die Arbeit der Christlichen Pfadfinder in Cadenberge in den sechziger Jahren wurde uns in den letzten Monaten klar, dass der größte Teil dieser Fotos vermutlich noch nie öffentlich gezeigt worden ist.

Selbst die damals rund 60 aktiven Pfadfinder werden diese Aufnahmen weitgehend nicht kennen.

Zwar gab es nach mancher Fahrt oder nach manchem Zeltlager eine schnelle Durchsicht von Fotos auf einem Kontaktstreifen und hin und wieder auch eine Foto-Nachbestellung. Aber im Wesentlichen verschwanden die Fotos auf Negativfilmen, Papierabzügen und Dias im privaten Fotoalbum oder im sprichwörtlichen Schuhkarton als Sammelbox.

Heute, über 50 Jahre nach unserer erlebnisreichen Zeit im Grauhemd mit Halstuch und Pfadfinderlilie, lösen diese Bilder in uns geradezu einen Sturm von Erinnerungen aus.

Die Sechziger waren in vielerlei Hinsicht aufregend. Die Beatles, erste zaghafte Protestbewegungen, neue Haarmoden und bunte Klamotten spielten auch in der organisierten Jugendarbeit durchaus eine Rolle. Und nicht zuletzt begannen in diesen Jahren auch die Debatten über die Mitarbeit von Mädchen im Pfadfinderverband.

Auf unserer Website stehen allerdings im Mittelpunkt die Erlebnisse auf einzelnen Touren und in den Zeltlagern. Wir können auch keine historische Darstellung der Geschichte der „Siedlung Graf Bremer“vorlegen; dafür gibt es einfach zu wenig Datenmaterial.

Und es geht um die vielen fotografischen „Andenken“ an einen Lebensabschnitt, in dem wir zu Fuß und mit (zumeist technisch unzureichenden) Fahrrädern unterwegs waren, ohne Übernachtungskomfort, mit der Morgenwäsche in ziemlich frischen bis einfach nur eiskalten Wasserbächen und oft nur von aufgewärmten simplen Doseneintöpfen ernährt.

Es wäre nicht ehrlich, im Rückblick zu verschweigen, dass manchmal auch nach einer längeren Fahrtstrecke gegen den Wind oder wenn die Suppe versalzen war oder die Zeltplanen dem Regenguss nicht standhielten, einfach nur Frust geschoben wurde.

Aber alles in allem möchte wohl kaum jemand diese Zeit missen.

Weil sie voller Mut, Optimismus und Lernbegierde war.

Weil wir uns mit Vergnügen mit weltlichen und religiösen Ideen beschäftigt haben. Weil wir viel über die Natur gelernt haben.

Und weil es immer kameradschaftlich – heute würden wir sagen: solidarisch – zuging.

Und Solidarität ist vor allem eins: Nächstenliebe und Mitmenschlichkeit!

Wir wollen unser Projekt fortführen.

Über weitere Fotos, Dokumente oder persönliche Geschichten zur Cadenberger Pfadfinderzeit würden wir uns freuen.

Auch Hinweise auf möglicherweise ungenaue Angaben auf dieser Website nehmen wir gern entgegen.

Aus Datenschutzgründen haben wir auf die Auflistung der Namen von Beteiligten unter den Fotos verzichtet. Wer sich darüber hinaus auf einem der Bilder wieder erkennt, aber mit der Veröffentlichung nicht einverstanden ist, sollte uns bitte eine kurze Rückmeldung geben. Wir sorgen dann für eine Korrektur.